REZEPTIONSZEITEN:
Mo - Fr
08:00 - 12:00 Uhr
Sollten wir während einer Behandlung Ihren
Anruf nicht entgegennehmen können, sprechen
Sie Ihr Anliegen bitte auf den Anrufbeantworter.
THERAPIEZEITEN:
Mo Mi
08:00 - 14:00 Uhr
14:30 - 17:30 Uhr
Di Do
08:00 - 14:00 Uhr
14:30 - 18:00 Uhr
Fr
08:00 - 15:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Beckenbodentherapie
WORUM GEHT ES BEI DER BECKENBODENTHERAPIE?
Ein
gesunder
Beckenboden
bildet
die
Basis
für
eine
stabile
Mitte.
Fast
jede
zweite
Frau
und
nahezu
jeder
fünfte
Mann
wird
mit
Inkontinenz
konfrontiert.
Harn-
und
Stuhlinkontinenz
verursachen
nicht
nur
körperliche, sondern auch eine Reihe ernster psychosozialer Probleme.
Durch
die
physiotherapeutische
Behandlung
werden
Frauen
und
Männer
befähigt,
eigenverantwortlich
ein
körperliches
Training
durchzuführen
und
ihre
Beschwerden
zu
verbessern.
Unsere
Therapeutinnen
Frau
Annette
Decker
und
Frau
Jessie
Porcher
sind
ausgebildete
Physio
Pelvica
-
Therapeutinnen,
die
regelmäßig
an Fortbildungen teilnehmen. Nähere Informationen zum Physio Pelvica
-Konzept finden Sie
hier
.
Sie
haben
noch
keine
Verordnung
für
Beckenbodentherapie
vom
Arzt
oder
sind
noch
unsicher,
ob
Sie
eine
Beckenbodentherapie
benötigen?
Sie
können
gern
einen
Termin
für
ein
Beratungsgespräch
vereinbaren
und
dabei
Ihre
Problematik
besprechen
und
sich
über
Therapiemöglichkeiten
informieren
(Ein
Beratungsgespräch ist ein reines Selbstzahlerangebot.).
Um eine individuell auf unsere Patientinnen ausgerichtete Therapie durchführen zu können, bieten unsere
Therapeutinnen
die
Möglichkeit
einer
vaginalen
Untersuchung
an.
Den
konkreten
Ablauf
besprechen
Sie
bei Interesse gern mit Frau Decker oder Frau Porcher.
WELCHE THERAPIEMETHODE WIRD ANGEWANDT?
PhysioPelvica® Physiotherapie bei Inkontinenz ist eine spezielle Fortbildung für Physiotherapeut:innen,
die sich gezielt der Behandlung von Funktionsstörungen im Becken und des Beckenbodens beschäftigen.
Individuell und befundorientiert wird die Therapie auf die Patientin oder den Patienten abgestimmt.
Anwendungsbereiche und Behandlungsspektrum sind zum Beispiel:
•
Schmerzen am Becken und Beckenboden
•
Senkung der Beckenorgane
•
Verletzung des Beckenbodens und/oder des Schließmuskels
•
Beschwerden der Blase und des Darms (z.B. Entleerungsstörungen)
•
Vorbereitung von Operationen
•
Nachbehandlung nach Operationen
•
Behandlung von Männern nach Prostataoperationen
WELCHE ANGEBOTE BEINHALTET DIE BECKENBODENTHERAPIE?
Sie erhalten Hintergrundwissen über
•
Lage und Funktion des Beckenbodens
•
Blasen- und Darmfunktion
•
Zwerchfell- und Beckenbodenkoordination
•
Beziehung von Haltung und Beckenbodendynamik
In der Praxis lernen Sie:
•
Verbesserung der Wahrnehmungsfähigkeit für Beckenboden, Atmung und Haltung
•
Übungsangebote zur Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur
•
Kontinenzunterstützende Maßnahmen, auch in „drängenden“ Situationen
•
Vorstellung von Hilfsmitteln
WORAN ERKENNT MAN PROBLEME DES BECKENBODENS?
•
Urinverlust z.B. beim Husten, Niesen, Lachen, Hüpfen
•
Ungewolltes Abgehen von Winden oder Stühlen
•
Einem Gefühl von „Schwere“ oder „Zug nach unten“ im Bauch
•
Harndrang oftmals am Tag bei nur kleinen Entleerungsmengen
•
Keine vollständige Entleerung vom Darm und Blase
•
Immer wiederkehrende Rückenbeschwerden, die sich durch Behandlung nur geringfügig verbessern
•
Häufig auftretende Blasenentzündungen
WAS SIND MÖGLICHE URSACHEN FÜR INKONTINENZ?
•
Geburten
•
Lageveränderung der Bauchorgane
•
Bindegewebsschwäche
•
Kraftdefizite in Beckenboden-, Bauch- und Rückenmuskulatur
•
Bewegungsmangel
•
Dauerbelastung durch chronische Atemwegserkrankungen (Hustenattacken)
•
Belastendes Sitzen, Bücken, Heben im Alltag
•
Chronische Verstopfung
•
Hormonelle Umstellung in den Wechseljahren
•
Unterleibs- und Prostataoperationen